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Das Hochmittelalter

Im 11. und 12. Jahrhundert, in der Blütezeit des Mittelalters, entstanden auch die wichtigsten Schriften der Klostermedizin: die Übersetzungen des Constantinus Africanus in Salerno und Monte Cassino, der 'Macer floridus' des Odo Magdunensis und die medizinischen Werke der Hildegard von Bingen.

 

Über längere Zeit - von der Mitte des 8. bis zur Mitte des 9. Jahrhunderts - entstanden, abgesehen von einigen Rezeptsammlungen, keine neuen Werke der Klostermedizin.

Gegen Ende des 11. Jahrhunderts ließ ein Mönch sich vom Gartengedicht des Walahfrid Strabo inspirieren. Er übernahm die Versform des lateinischen Hexameters, schuf jedoch ein Werk völlig anderer Art. Odo Magdunensis (also aus Meung an der Loire) schrieb ein reines Lehrgedicht, das ausschließlich heilkundliches Wissen vermitteln will. Jede Pflanzenstrophe beginnt mit dem Namen, und zumeist werden auch die Primärqualitäten genannt. Odo bezieht sich also auf die Humoralpathologie.

 

 

Forschergruppe Klostermedizin

 

 

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