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Das Hochmittelalter

Im 11. und 12. Jahrhundert, in der Blütezeit des Mittelalters, entstanden auch die wichtigsten Schriften der Klostermedizin: die Übersetzungen des Constantinus Africanus in Salerno und Monte Cassino, der 'Macer floridus' des Odo Magdunensis und die medizinischen Werke der Hildegard von Bingen.

 

Im arabischen Teil Spaniens entstand in der Mitte des 11. Jahrhunderts der sog. 'Aggregator', ein sehr großes Werk zu den Einzeldrogen. Der Autor, Ibn Wafid, blieb lange Zeit unentdeckt. Deshalb wurde der ´Aggregator` einem berühmten Arzt des 9. Jahrhunderts zugeschrieben: Johannes Serapion (Yuhanna ibn Sarabiyun). 1290 übersetzte Simon von Genua (Simon Januensis) unter Mithilfe des Juden Abraham von Tortosa das Werk aus dem Arabischen ins Lateinische. Diese Übersetzung wurde unter dem Titel  ‚Liber Serapionis aggregatus in medicinis simplicibus’ (das heißt: Sammelwerk des Serapion über die einfachen Arzneimittel) verbreitet.

 

 

Forschergruppe Klostermedizin

 

 

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