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Historische Monographien

Die hier gezeigten historischen Pflanzenmonographien sind in der Regel als Originalarbeiten in der 'Zeitschrift für Phythotherapie' (ZPT) erschienen.

 

Fast jeder kennt sie, die Ringelblume oder Goldblume, manchmal auch Sonnenwendblume genannt: Calendula officinalis L. Mit den gelben und orangen Tönen ihrer einfachen oder gefüllten Blüten schmückt diese Komposite manche triste Gartenecke noch im Herbst, wenn andere Blumen schon verblüht sind. Wegen ihrer Anspruchslosigkeit und des Umstandes, dass ihre Blüten, verglichen mit anderen größeren und spektakuläreren Sommer- und Herbstblumen sie heute manchem Gartenbesitzer als Allerweltspflanze, ja beinahe als Unkraut erscheinen lassen, traut man der Ringelblume wohl kaum eine abenteuerliche Rolle in der europäischen Medizin-, Pharmazie- und Biologiegeschichte zu. Dabei diente sie einst nicht nur als Haarschmuck schöner Frauen, sie war auch in eine höchst reale Verwechslungskomödie verwickelt, wie sie sich kaum einer der einschlägigen Autoren des 18. und 19. Jahrhunderts in dieser sehr populären literarischen Gattung hätte einfallen lassen können.

 

 

Forschergruppe Klostermedizin

 

 

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